Online First-Beitrag zu Alternativen zur Registerstichprobe erschienen

Montag, 11. April 2022

Gibt es Alternativen zur mühsamen und kostspieligen Ziehung einer bundesweiten Zufallsstichprobe über die Einwohnermeldeämter? Mit dieser Fragestellung und der Prüfung einer konkreten, möglichen Alternative haben sich Sven Stadtmüller und seine Kollegen vom GESIS – Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften im Rahmen ihres Beitrags Evaluating an Alternative Frame for Address-Based Sampling in Germany: The Address Database From Deutsche Post Direkt beschäftigt. Der Beitrag ist in der Zeitschrift mda – methods, data, analyses als Online First-Beitrag erschienen und kann hier kostenfrei heruntergeladen werden.

FZDW beteiligt sich an ISCI-Konferenz in Brasilien

Montag, 21. März 2022

Im Rahmen der 8. Konferenz der International Society for Child Indicators (ISCI) stellen Andreas Klocke und Sven Stadtmüller vom FZDW in zwei Vorträgen ihre aktuellen Forschungsarbeiten vor. Im ersten Vortrag mit dem Titel Growing Disparities in Youth Development. The Effect of Family Affluence on Health and Well-Being geht es um die Entwicklung des Einflusses der sozialen Herkunft auf gesundheitliche Ungleichheit in der Jugendphase. Hierfür werden Daten der GUS-Studie verwendet. Der zweite Beitrag Social Capital as a Protective Resource during the COVID-19 Pandemic greift auf die Daten der Studie Leben in Zeiten der Pandemie zurück und untersucht, welche Rolle soziales Kapital für Jugendliche bei der Bewältigung der Corona-Pandemie spielt(e). Die ISCI-Konferenz findet vom 25. bis 27. Mai im brasilianischen Gramado statt.

Das FZDW ist umgezogen!

Donnerstag, 17. Februar 2022

Wie vor einigen Wochen angekündigt, ist das FZDW Mitte Januar erfolgreich ins House of Science and Transfer, kurz HoST, in der Hungener Straße umgezogen. Pandemiebedingt sind die persönlichen Kontakte mit den anderen Kolleg:innen der Forschungsinstitute im HoST noch rar, wir freuen uns aber bereits auf Kooperationsmöglichkeiten in der postpandemischen Zeit.

Zuletzt gibt es auch einen ersten Einblick in eines unserer neuen Büros – dabei ist das Umzugschaos ebenso unübersehbar wie die imposante botanische Ausgestaltung.

Beitrag zu Ursachen von Schulverletzungen nun auch in Printausgabe

Donnerstag, 3. Februar 2022

In ihrem Beitrag Approaching the causes of unintentional injuries in the school environment hat das Forscherteam des FZDW die zentralen Erkenntnisse aus der GUS-Studie zu den Ursachen von Schulverletzungen bilanziert und im renommierten Journal of School Health veröffentlicht. Kürzlich ist bereits die Onlineversion des Beitrags frei zugänglich erschienen (hier kommen Sie direkt zum Beitrag). Nun wurde der Artikel auch in der Printausgabe der Zeitschrift veröffentlicht.

Stadtmüller, S., Klocke, A., Giersiefen, A., Lipp, R., & Wacker, C. (2022). Approaching the causes of unintentional injuries in the school environment: a panel analysis of survey data from Germany. Journal of School Health, 92(2): 148-156.

Mehr Jungen, mehr Verletzungen?

Donnerstag, 20. Januar 2022

Eine neue Publikation aus dem Kontext des GUS-Projekts ist nun in der Zeitschrift BMC Public Health erschienen. Der Beitrag ist im open access hier verfügbar.

In Kooperation mit Andreas Filser und Richard Preetz untersuchten Sven Stadtmüller und Robert Lipp darin den Einfluss des Geschlechterverhältnisses in Schulklassen auf das individuelle Risiko von Verletzungen auf dem Schulhof oder im Schulgebäude. Anhand der GUS-Daten konnte das Autorenteam zeigen, dass Schüler*innen aus Schulklassen mit einem hohen Jungenanteil ein höheres Risiko aufweisen, sich in diesen Orten mit Schulbezug zu verletzen. Dies trifft auf Jungen wie auf Mädchen gleichermaßen zu. Zugleich fällt der Effekt bei jenen Verletzungen stärker aus, die laut Auskunft des betroffenen Schulkindes aus einem Fremdverschulden resultierten.