GUS-Studie soll nach den Osterferien fortgesetzt werden

Montag, 16. März 2020

Von der aktuellen Situation rund um das Coronavirus ist auch das Projekt Gesundheitsverhalten und Unfallgeschehen im Schulalter (GUS) betroffen. Die flächendeckenden Schulschließungen haben zur Folge, dass bereits verabredete Befragungstermine zum Teil nicht stattfinden können. Das GUS-Team hat sich am Montag beraten und strebt an, die Datenerhebung an den teilnehmenden Schulen fortzusetzen, sofern der Schulbetrieb nach den Osterferien wieder aufgenommen wird. Sollte dies der Fall sein, werden wir die betroffenen Schulen nach Schulwiederbeginn kontaktieren und hoffen, dass sich trotz zeitlicher Engpässe an den Schulen Nachholtermine für die ausgefallenen Befragungen finden lassen.

Beitrag zu Jugendlichen mit Behinderungen erschienen

Montag, 24. Februar 2020

In der neuesten Ausgabe der Zeitschrift schulmanagement, einer Fachzeitschrift für Schul- und Unterrichtsentwicklung, haben Andreas Klocke und Sven Stadtmüller einen Beitrag zu Jugendlichen mit Behinderungen veröffentlicht. Der Beitrag untersucht die Frage, wie es Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen in deutschen Regelschulen geht, und ob und inwieweit sie von ihren Mitschülerinnen und Mitschülern akzeptiert werden. Auch widmet sie sich dem Unfallrisiko in dieser Gruppe von Jugendlichen. Die Ergebnisse basieren auf der GUS-Studie und den Daten der vierten Erhebungswelle, in der im Schuljahr 2017/18 mehr als 9.000 Schülerinnen und Schüler der 8. Jahrgangsstufe befragt wurden.

Kinderreiche Familien in Deutschland

Dienstag, 11. Februar 2020

Unter dem Titel Auslaufmodell oder Lebensentwurf für die Zukunft? hat das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiB) kinderreiche Familien in Deutschland näher in den Blick genommen. Wer hat drei oder mehr Kinder in Deutschland, wie ist deren Lebenssituation und wie verbreitet sind kinderreiche Familien in Deutschland im internationalen Vergleich? Diese Fragen werden in der Publikation thematisiert, die hier heruntergeladen werden kann.

Bevölkerungswachstum in Deutschland schwächt sich ab

Donnerstag, 23. Januar 2020

Im Jahr 2019 wird das Bevölkerungswachstum in Deutschland aller Voraussicht nach so gering ausgefallen sein wie seit 2012 nicht mehr. Dies geht aus einer Pressemitteilung des Statistischen Bundesamts hervor. Demnach lebten Ende 2019 lediglich 200.000 Menschen mehr in Deutschland als noch ein Jahr zuvor. Der Grund hierfür ist die geringere Nettozuwanderung: so wird für 2019 geschätzt, dass zwischen 300.000 und 350.000 Menschen mehr nach Deutschland gekommen sind als umgekehrt Menschen aus Deutschland ins Ausland abwanderten. 2018 waren dies noch rund 400.000 Menschen. Die natürliche Bevölkerungsbilanz, also der Saldo aus Geburten und Sterbefällen, ist weiterhin negativ. So sind in 2019 zwischen 130.000 und 170.000 mehr Menschen gestorben als Kinder geboren wurden. Dieses natürliche Bevölkerungsdefizit ist keineswegs neu, sondern besteht bereits (in variierendem Ausmaß) seit den 1970er Jahren. Somit würde die Bevölkerungszahl in Deutschland schon seit einigen Jahrzehnten kontinuierlich schrumpfen, wenn der negative Saldo aus Geburten und Sterbefällen nicht durch Zuwanderung kompensiert würde. Die Pressemitteilung der Statistikbehörde ist hier zu finden.

Weihnachtsgrüße

Freitag, 20. Dezember 2019