Bevölkerungswachstum in Deutschland schwächt sich ab

Donnerstag, 23. Januar 2020

Im Jahr 2019 wird das Bevölkerungswachstum in Deutschland aller Voraussicht nach so gering ausgefallen sein wie seit 2012 nicht mehr. Dies geht aus einer Pressemitteilung des Statistischen Bundesamts hervor. Demnach lebten Ende 2019 lediglich 200.000 Menschen mehr in Deutschland als noch ein Jahr zuvor. Der Grund hierfür ist die geringere Nettozuwanderung: so wird für 2019 geschätzt, dass zwischen 300.000 und 350.000 Menschen mehr nach Deutschland gekommen sind als umgekehrt Menschen aus Deutschland ins Ausland abwanderten. 2018 waren dies noch rund 400.000 Menschen. Die natürliche Bevölkerungsbilanz, also der Saldo aus Geburten und Sterbefällen, ist weiterhin negativ. So sind in 2019 zwischen 130.000 und 170.000 mehr Menschen gestorben als Kinder geboren wurden. Dieses natürliche Bevölkerungsdefizit ist keineswegs neu, sondern besteht bereits (in variierendem Ausmaß) seit den 1970er Jahren. Somit würde die Bevölkerungszahl in Deutschland schon seit einigen Jahrzehnten kontinuierlich schrumpfen, wenn der negative Saldo aus Geburten und Sterbefällen nicht durch Zuwanderung kompensiert würde. Die Pressemitteilung der Statistikbehörde ist hier zu finden.

Weihnachtsgrüße

Freitag, 20. Dezember 2019

Letzte Ausgabe des GUS-Newsletters online

Donnerstag, 12. Dezember 2019

Heute haben wir den letzten Newsletter zu unserem Projekt Gesundheitsverhalten und Unfallgeschehen im Schulalter (GUS) veröffentlicht. Darin blickt Studienleiter Andreas Klocke auf die bisherige Projektlaufzeit zurück und zieht eine vorläufige Bilanz von GUS. Neben einigen Meldungen aus dem Projektkontext haben wir uns zudem auf der Basis unserer Daten einmal näher angeschaut, wie wohl sich Schülerinnen und Schüler mit Handicaps in der Schule fühlen. Den aktuellen Newsletter sowie alle älteren Ausgaben können Sie hier herunterladen.

Neue Veröffentlichung in der Zeitschrift Public Health Forum

Montag, 9. Dezember 2019

Seit Kurzem ist der Beitrag Die Rolle von sozialem Kapital in der Gesundheitsentwicklung von Kindern online, den Andreas Klocke und Sven Stadtmüller für die Zeitschrift Public Health Forum verfasst haben. Nähere Informationen zu diesem Beitrag finden Sie hier.

Schools for Health in Europe: GUS-Ergebnisse präsentiert

Donnerstag, 28. November 2019

Im November fand in Moskau die 5. Konferenz des Netzwerks Health Promoting Schools statt. In der russischen Metropole diskutierten rund 400 Teilnehmerinnen und Teilnehmer Perspektiven der schulischen Gesundheitsförderung und stellten ihre Forschungsergebnisse vor. In einem Beitrag zur Rolle des sozialen Kapitals in der gesundheitlichen Entwicklung junger Menschen präsentierten Andreas Klocke und Sven Stadtmüller Ergebnisse aus der Studie Gesundheitsverhalten und Unfallgeschehen im Schulalter (GUS). Der Beitrag basierte auf einer Open-Access-Publikation in der Zeitschrift Child Indicators Research (hier kostenfrei abrufbar) und führte die dortigen Analysen um die vierte und fünfte Erhebungswelle fort. Demnach spielt die Ausstattung mit sozialem Kapital eine zunehmend wichtige Rolle für die gesundheitliche Entwicklung von Jugendlichen. Insbesondere wirkt sich ein Anstieg in der individuellen Ausstattung mit sozialem Kapital positiv auf die mentale Gesundheitsentwicklung der befragten Schülerinnen und Schüler aus.