FZDW ordnet aktuelle Armutszahlen ein

Mittwoch, 17. Dezember 2014

Wie das Statistische Bundesamt am gestrigen Dienstag in einer Pressemitteilung bekanntgab, ist jede/r fünfte Bundesbürger/in (20,3 %) im Jahr 2013 von Armut oder sozialer Ausgrenzung betroffen gewesen. Dieser Wert liegt über dem Anteil der armutsgefährdeten Bevölkerung, den das Statistische Bundesamt im Oktober 2014 mit 16,1 % bezifferte. Der Grund für die unterschiedlichen Werte ist die breitere Definition von Armut, die nicht nur auf dem Einkommen der Haushalte, sondern auch auf deren materieller Ausstattung und Erwerbssituation basiert. „Dieses Konzept von Armut ist zu begrüßen, da es Armut als ein Phänomen begreift, das nicht nur auf Einkommen reduziert werden kann“, erklärt Prof. Dr. Andreas Klocke, Leiter des Forschungszentrums Demografischer Wandel (FZDW). Weiterlesen …

Arm ist nicht gleich arm: Studienergebnisse liegen vor

Donnerstag, 11. Dezember 2014

Das FZDW hat am gestrigen Mittwoch die Ergebnisse der Studie „Armut in Frankfurt“ präsentiert. Im Rahmen des Projekts, das die Forschergruppe gemeinsam mit Studierenden des Masterstudiengangs Forschung in der Sozialen Arbeit durchführte, wurden insgesamt 500 Personen in den beiden Stadtteilen Gallus und Westend nach ihrer Wahrnehmung von Armut befragt. Hier gelangen Sie zur Pressemitteilung im Informationsdienst Wissenschaft (idw).

Beitrag zur demografischen Situation in Hessen erschienen

Montag, 1. Dezember 2014

Dass sich die Bevölkerungsentwicklung in Hessen regional sehr heterogen gestaltet, zeigen Sven Stadtmüller und Andreas Klocke in ihrem neuen Beitrag „Die demografische Entwicklung in Hessen“. Darin beleuchten sie nicht nur vergangene demografische Trends, sondern wagen auch einen Blick in die Zukunft. Der Beitrag ist im Sammelband von Bernd Heidenreich und Angelika Röming „Das Land Hessen. Geschichte – Gesellschaft – Politik“ im Kohlhammer-Verlag erschienen.

Armutsgefährdungsquote in Frankfurt: 15, 17 oder 19 Prozent?

Donnerstag, 20. November 2014

In seiner gestrigen Pressemitteilung hat das Statistische Bundesamt die Armutsgefährdungsquoten für die Bundesländer mitgeteilt. In Hessen ist demnach die Quote von 13,3% (2012) auf 13,7% (2013) marginal gestiegen. Zugleich publizierte das Bundesamt Armutsgefährdungsquoten für regional tiefer gegliederte Gebietseinheiten, so auch für die deutschen Großstädte. Blickt man auf die Quote für die Stadt Frankfurt, so kursieren hier drei unterschiedliche Werte von 14,7%, 17,1% und 19,0%. Nimmt man nun einfach den Wert, welcher der eigenen Argumentation am besten entspricht? Oder gibt es doch einen richtigen Wert?

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It’s crunch time! GUS-Projekt startet ins Feld

Mittwoch, 19. November 2014

Vor etwas mehr als einem Jahr machte sich das GUS-Team daran, den Fragebogen zu konzipieren und zu testen, das Genehmigungsverfahren in den teilnehmenden Bundesländern zu initiieren, die Stichprobe zu ziehen, eine Fülle an Anschreiben zu verfassen und die Erhebungsmethode zu fixieren. Anschließend galt es, Schulen zu rekrutieren sowie Interviewerinnen und Interviewer zu finden, welche die Befragungen an den Schulen durchführen. Zu guter Letzt wurden die ersten konkreten Befragungstermine mit einzelnen Schulen vereinbart.

In der vergangenen Woche war es dann endlich soweit: Die ersten Schulbefragungen gingen über die Bühne und die ersten Eindrücke sind beruhigend. Die Tablets funktionieren, der Fragebogen wird von den Kindern gut angenommen und verstanden und das Datenhandling läuft bislang reibungslos. Den zahlreichen Terminen in den kommenden Tagen und Wochen bis Weihnachten kann das GUS-Team somit nun optimistisch entgegen blicken. Gleichwohl geht die Arbeit weiter: Zusätzliche Schulen müssen rekrutiert und Termine fortlaufend verabredet werden.

Wir bedanken uns an dieser Stelle sehr herzlich bei allen teilnehmenden Schulen und bei allen Lehrerinnen und Lehrern, die uns bei der Durchführung der Studie unterstützen!

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