It’s not biology, stupid! SPIEGEL-Titelgeschichte zur Lebenserwartung von Männern und Frauen

Montag, 9. Mai 2016

In seiner Ausgabe vom 30. April beschäftigt sich der SPIEGEL mit den Gründen für die unterschiedliche Lebenserwartung von Männern und Frauen. Das Fazit der Titelstory: Es sind nicht biologische Faktoren, die für die höhere Lebenserwartung von Frauen verantwortlich sind. Vielmehr liegen die Unterschiede in unterschiedlichen Verhaltensweisen beider Geschlechter begründet. Vor allem existiere eine Gruppe Männer mit sozio-ökonomisch benachteiligter Position, welche die Lebenserwartung ihrer Geschlechtsgenossen deutlich nach unten ziehe. Diese Gruppe lebe sehr gesundheitsriskant und sterbe deutlich früher als Männer mit günstiger Position im sozialen Ungleichheitsgefüge. Bei Frauen hingegen wirke die sozio-ökonomische Position nicht derart stark auf die Lebenserwartung ein. Interessant ist in diesem Zusammenhang der Verweis auf die „Klosterstudie“ des Demographen Marc Luy, der die Lebenserwartung von Nonnen und Mönchen untersuchte, die unter vergleichbaren Bedingungen leben. Zwischen beiden Gruppen gab es nur sehr geringe Unterschiede in der Lebenserwartung.

 

6. Demografiekongress in der IHK Frankfurt – Das FZDW war dabei

Montag, 2. Mai 2016

„FrankfurtRheinMain – 4.0 im Licht der Zukunft“ – so lautete die diesjährige Überschrift des 6. Demografiekongresses FrankfurtRheinMain am 14.04.2016 in der IHK Frankfurt. Zu diesem Thema fanden sich wieder rund 400 Gäste aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gesundheitswesen zusammen, um über die Chancen sowie Risiken der zunehmenden Digitalisierung in der Arbeitswelt zu diskutieren.

Demografiekongress

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Soziodemografische Merkmale von Zuwanderern

Montag, 25. April 2016

Passend zu unserer jüngsten Serie „Was wir wirklich über Asylsuchende wissen“ hat das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiB) in seiner neuesten Ausgabe der Publikation Bevölkerungsforschung aktuell die sozio-demografische Komposition der Zuwanderer untersucht. Einschränkend muss jedoch erwähnt werden, dass es sich dabei um die im Jahr 2014 zugewanderten Menschen handelt, die auf der Basis des Mikrozensus näher betrachtet wurden. Auf dieser Seite gelangen Sie direkt zur Untersuchung.

Was wir wirklich über Asylsuchende wissen Teil V

Montag, 11. April 2016

Im letzten Teil unserer Serie widmen wir uns heute der Frage, wie denn nun eine Befragung von Asylbewerbern aussehen könnte, die repräsentative Ergebnisse über Menschen, die als Flüchtlinge nach Deutschland gekommen sind, hervorbringt.

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Wie trügerisch sind Armutsquoten?

Mittwoch, 30. März 2016

In einem ausführlichen und interessanten Beitrag widmet sich Spiegel Online der Problematik von Armutsquoten. Der Autor zeigt am Beispiel einzelner Städte und Regionen, wie unterschiedlich diese in der Armutsstatistik abschneiden können. Entscheidend ist dabei der Wahl der Referenzregion. Das FZDW hat diese Thematik am Beispiel der Stadt Frankfurt auch schon einmal aufgegriffen. Diesen Beitrag können Sie hier abrufen.

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